1. Männermannschaft

( 2. Bundesliga Nord/Ost )


Mannschaftskapitän

Benjamin Kube


hinten von links

Justin Lorenz, Uwe Scheibe, Benjamin Kube, Stefan Kläber

Vorne von links

Martin Exner, Sven Seiffert, Hannes Meske




Spielberichte


16.03.2019 - 18. Spieltag
Elsterwerda verpasst Heimsieg und Bronzeplatz

ESV Lok Elsterwerda - Grün-Weiß Wörlitz 4:4 (3481:3488)

Es sollte nichts werden mit dem Treppchenplatz für Elsterwerdas Bundesligakegler zum Abschluss der Saison. Zum einen fehlten dafür ein paar Prozente bei der eigenen Mannschaftsleistung, zum anderen gewann der Konkurrent aus Wolfsburg sein Gastspiel in Sandersdorf und überholte damit noch den Tabellenzweiten aus Zerbst, der in Schönebeck unterlag. Meister wurde einmal mehr der SV Geiseltal/Mücheln, der sich wiederholt an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga versuchen wird. Für den ESV Lok Elsterwerda endet die Spielzeit nach der Punkteteilung gegen starke Wörlitzer auf einem zufriedenstellenden vierten Platz. Robert Groschopp (544) und Uwe Scheibe (578) kamen vorn nicht so recht ins Spiel, gleichwohl Scheibe gegen Dennis Böttcher (561) punkten konnte. Den Glanzpunkt aber setzten die Gäste mit Thomas Bölke (612). Diesen wusste im zweiten Abschnitt Loks Stefan Kläber (627) mit dem herausragenden Tagesbestwert gegen Patrick Walter (573) noch zu überbieten. Parallel überließ Hannes Meske (554) seinem Gegenüber Thomas Walter (590) das Feld, wodurch die Partie vor dem Abschlussdrittel auf 2:2 gestellt wurde. Und obwohl Elsterwerda mit Benjamin Kube (599) und Sven Seiffert (579) nun geballten Druck erzeugten und beide Mannschaftszähler einfuhren, steckten die Anhaltiner mit Reno Wehrmann (585) und Marcel Schaks (567) zu keinem Zeitpunkt auf und verteidigen bis zum Ende die besseren Gesamtkegel, die ihnen das verdiente Unentschieden einbrachten.


09.03.2019 - 17. Spieltag
ESV-Kegler bleiben im Rennen um Platz drei

SKC Kleeblatt Berlin - ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3248:3259)

Dank einer cleveren Aufstellung und einer insgesamt starken Auswärtsleistung wahrt sich Elsterwerdas Lok (4.) die Chancen auf den dritten Tabellenplatz vor dem Finale am kommenden Wochenende. Beim SKC Kleeblatt Berlin (7.) waren die Gäste vom Start weg hellwach und setzten sich schlussendlich verdient mit 5:3 durch. Für die Hausherren war es hingegen bereits die vierte Niederlage auf heimischer Anlage. Zunächst entwickelte sich bei beiden Startduellen ein offener Schlagabtausch auf den anspruchsvollen Berliner Bahnen. Den längeren Atem hatten dann aber die Lausitzer, allen voran Kapitän Benjamin Kube (565), der Christian Drache jederzeit in Schach hielt. Aber auch Uwe Scheibe (532) kämpfte verbissen und setzte sich gegen Sebastian Käfer (509) durch.

Im Mitteldurchgang wurden die Gastgeber tonangebender und glichen zum 2:2 nach Mannschaftszählern aus. Enrico Brosch (573) erwischte dabei gegen Robert Groschopp (528) einen bärenstarken Tag und ließ dem Elsterwerdaer keine Chance. Parallel tat sich Loks Stefan Kläber (505) schwer und unterlag Martin Asmus (525). Im Abschlussdrittel entschieden schließlich Nuancen über Sieg und Niederlage. Hier war der ESV, wie schon im Hinspiel, absolut präsent und in den wichtigen Momenten zur Stelle. Zwar verpasste Sven Seiffert trotz überzeugender Vorstellung (554) den Punktgewinn gegen Jörg Seidel (569), doch im anderen Duell verwandelte Martin Exner mit sehenswerten 575 Kegeln zum 5:3-Erfolg gegen Andreas Kupsch (523).


23.02.2019 - 16. Spieltag
Elsterwerda dominiert munteres Derby

ESV Lok Elsterwerda - SV Senftenberg 7:1 (3558:3388)

Mit einem deutlichen Erfolg im Derby konnten sich Elsterwerdas Bundesligakegler am 16. Spieltag zurück auf Platz vier der Tabelle spielen und wahren sich damit die Chance, den Medaillenrang vom Vorjahr zu bestätigen. Für die Seestädter ist hingegen der Abstieg in die Verbandsliga nach der dreizehnten Saisonniederlage bittere Gewissheit. Für die zahlreichen Fans und Zuschauer war das Duell der beiden brandenburgischen Bundesligavertreter in jedem Fall ein tolles Spektakel und gleichzeitig Werbung für den Kegelsport in der Lausitz. Die Gäste wollten den Aufwind aus den vorangegangenen Begegnungen mitnehmen und den ESV gleich vorn unter Druck setzen. So setzte Senftenberg den formstarken Jens Lehmann (562) und Ben Ungermann (552) gegen Uwe Scheibe (609) und Robert Groschopp (573). Elsterwerda war aber gleich hellwach und ging folgerichtig mit 2:0 in Führung. Im zweiten Spieldrittel gab sich Lok-Spieler Justin Lorenz (580) spielfreudig und hatte mit Jörg Bruhn (552) nur wenig Schwierigkeiten. Dafür machte Alexander Kloß (563) zunächst mächtig Dampf für Senftenberg. Mit zunehmender Spieldauer verlor er jedoch die Souveränität und musste seinen Zähler noch an Stefan Kläber (591) abgeben, der damit zum 4:0 für den ESV verwandelte. Die Hausherren ließen auch im letzten Abschnitt nicht nach. Doch dank einer herausragenden Schlussbahn bescherte Ingo Lieschke (603) den Ehrenpunkt für die Gäste, ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Sven Seiffert (598). Elsterwerdas Kapitän Benjamin Kube (607) ließ sich derweil nicht aus seinem Konzept bringen und sorgte gegen Alexander Schuppan (554) für den verdienten 7:1-Endstand.


09.02.2019 - 15. Spieltag
Elsterwerda schrammt am Auswärtssieg vorbei

SKV RW Zerbst II - ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3523:3495)

Mit einer unglücklichen Niederlage kehrten Elsterwerdas Bundesligakegler vom Auswärtsspiel in Zerbst wieder. Trotz einer geschlossenen und im Vergleich zu den vorherigen Pflichtspielen deutlich gesteigerten Mannschaftsleistung gab es für den ESV beim Tabellenzweiten nichts Zählbares....

Dabei begann die Partie für die Gäste optimal, nachdem Sven Seiffert (607) gegen Sven Palmroth (583) und Uwe Scheibe (577) gegen Manuel Wassersleben (568) die ersten beiden Mannschaftszähler für ihre Farben verbuchen konnten. Im zweiten Spieldrittel unterstrichen die Gastgeber dann aber ihre derzeitige Heimstärke und drehten dank ihres starken Kapitäns Robert Herold (624) und Stefan Stortz (607) diese Begegnung. Elsterwerda blieb mit Stefan Kläber (599) und Michael Müller (581) zwar permanent in Schlagdistanz, doch die Punkte zum 2:2-Ausgleich holte sich letztendlich der SKV. Im Schlussdurchgang entwickelte sich schließlich ein echtes Spektakel. Zwar ließen beide Seiten leistungstechnisch nach, doch die Spannungskurve erreichte ihren Höhepunkt. Gastkapitän Benjamin Kube (573) schlug Robert Heydrich (566) bei Satzgleichheit mit den letzten Würfen, doch parallel hielt der Zerbster Stefan Heckert (575) der Schlussattacke des ansonsten an diesem Tag schwächelnden Martin Exner (558) stand und verwandelte damit zum 5:3-Heimsieg.

 


02.02.2019 - 14. Spieltag
Elsterwerdas Schlussdurchgang dreht das Spiel

ESV Lok Elsterwerda - KV Wolfsburg 5:3 (3410:3249)

Die Bundesligakegler aus Elsterwerda konnten der zweiten Saisonheimniederlage gegen den KV Wolfsburg dank eines couragierten Schlussdurchgangs gerade noch einmal so entkommen. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde und enteilten durch die herausragende Einzelleistung von Mathias Hänel (634), der insbesondere im dritten Satz mit 198 Kegeln ein wahres Feuerwerk zündete, frühzeitig in große Ferne. Hier hatten die Gastgeber mit Uwe Scheibe (587) und Robert Groschopp (546), der gegen Carsten Strobach (558) unterlag, an diesem Tag ganz einfach nicht die passenden Antworten parat. Bei den Fans machten sich erste Sorgenfalten und Parallelgedanken an das letzte Auswärtsspiel in Schönebeck breit, welches ähnlich begann. Und auch im zweiten Abschnitt konnte der ESV mit Michael Müller (556) und Stefan Kläber (567) bei Weitem nicht an die gewohnte Heimstärke aus den vergangenen Heimspielen anknüpfen. So unterlag Müller bei Satzgleichheit dem Wolfsburger Stefan Groß (560), der vier Kegel mehr aufzubieten hatte. Kläber hatte derweil gegen den schwachen Tim Gambig (511) keinerlei Probleme und holte den ersten, wohlbemerkt zugleich auch überlebenswichtigen Mannschaftszähler für die Elsterstädter. Was dann im letzten Drittel folgte, war so wohl keineswegs zu vermuten. Die Gäste aus der VW-Stadt mit Andreas Hüttl (500) und Roland Schlimper (486) gaben ihre Führung mit zwei völlig indisponierten Leistungen leichtfertig aus den Händen und machten den Weg für Elsterwerda wieder unerwartet frei. Loks Benjamin Kube (602) und Sven Seiffert (552) nahmen diese Einladung mit kämpferischer Spiellaune dankend an und drehten damit die Begegnung, sehr zum Gefallen aller anwesenden Fans und Zuschauer. Der schlussendlich doch recht ungefährdete 5:3-Heimerfolg verwischt die allenfalls durchschnittliche Leistung des Gastgebers, der sich bis zum kommenden Samstag beim zuhause noch ungeschlagenen Tabellenzweiten in Zerbst deutlich steigern muss.


19.01.2019 - 13. Spieltag
Elsterwerda unterliegt klar beim Aufsteiger

Union Schönebeck – Lok Elsterwerda 6:2 (3408:3305)

Eine kalte Dusche gab es für Elsterwerdas Bundesligakegler am vergangenen Wochenende beim Auswärtsspiel in Schönebeck. Mit 6:2 setzte sich der Aufsteiger souverän auf heimischer Anlage durch und zog damit in der Tabelle am ESV vorbei.

Obwohl die Gäste darauf eingestellt waren, dass die Unioner ihre stärksten Stammkräfte direkt im Startdurchgang auf die Bahnen schickten, konnten sie einen klaren Rückstand nicht verhindern. So unterlag Uwe Scheibe (553) ohne Satzgewinn dem Schönebecker Thomas Große (594). Und auch Robert Groschopp (528) konnte gegen den Tagesbesten Andreas Hagemeyer (623) keine einzige Bahn gewinnen. Zu diesem frühen Zeitpunkt führten die Gastgeber bereits mit 136 Gesamtkegeln.

Als dann auch Hannes Meske (510) im zweiten Spielabschnitt Probleme hatte ins Spiel zu finden, schwanden die Chancen auf Zählbares für die Gäste mehr und mehr. Der ESV reagierte zwar und brachte Florian Schulze auf der zweiten Bahn für Meske in die Begegnung, doch auch der konnte das Duell gegen Lars Schneidereit (554) nicht mehr herumreißen. Eine solide Vorstellung bot parallel Lok-Spieler Stefan Kläber (571), der sich gegen Mathias Janke (548) zu behaupten wusste und den ersten Mannschaftspunkt für die Elsterstädter einfuhr.

Im letzten Spieldrittel gelang Elsterwerda dann noch etwas Ergebniskosmetik, da Martin Exner (579) gegen den konsternierten Michael Hagemeyer (492) keinerlei Schwierigkeiten hatte. Dafür musste Lok-Kapitän Benjamin Kube (564) den stark aufspielenden Nicola Just (597) ziehen lassen, der letzten Endes keine Zweifel mehr am ungefährdeten Heimerfolg der Anhaltiner aufkommen ließ. 


12.01.2019 - 12. Spieltag
Elsterwerda stoppt Siegesserie des TuS

ESV Lok Elsterwerda - TuS Leitzkau 6:2 (3578:3489)

 

Einen gelungenen Auftakt ins neue Kalenderjahr feierten Elsterwerdas Bundesligakegler am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Leitzkau. Dank einer überzeugenden Mannschaftsvorstellung konnte der ESV die Serie der Gäste mit vier Siegen in Folge stoppen und sich mit 6:2 behaupten. Dabei präsentierte sich der TuS ebenfalls geschlossen stark und übte vehementen Druck auf die Gastgeber aus, sehr zum Gefallen der zahlreichen Fans und Zuschauer. Den Höhepunkt gab es bereits im Startdurchgang. Hier duellierten sich Uwe Scheibe (636) und Udo Volkland (631) auf absolutem Spitzenniveau. Elsterwerdas Scheibe behielt trotz beeindruckender Aufholjagd die Nerven und setzte sich mit fünf Kegeln durch. Parallel konnte Robert Groschopp (592) gegen Andreas Wienicke (552) souverän auf 2:0 für die Lok stellen. Patrick Germer (598) war es dann, der im zweiten Spieldrittel in überzeugender Manier gegen Hannes Meske (567) den ersten Zähler für die Anhaltiner verbuchte. Dass das Kegelpolster des ESV dennoch nicht schrumpfte, lag an Stefan Kläber (583), der im Zweikampf mit René Geißler (541) klar tonangebend war. Im Schlussdurchgang agierten die Gäste mit Andy Neumann (588) und Sebastian Lorf (579) offensiv und spielfreudig. Lorf schnappte sich gegen Sven Seiffert (577) mit dem letzten Wurf den Mannschaftspunkt. Doch gegenüber hielt Martin Exner (623) der permanenten Gegenwehr von Neumann stand und sorgte so für den 6:2-Endstand in einer insgesamt hart umkämpften und jederzeit von beiden Seiten leidenschaftlich geführten Begegnung.


08.12.2018 - 11. Spieltag | Elsterwerda unterliegt beim Spitzenreiter
 SV Geiseltal/Mücheln - ESV Lok Elsterwerda 6:2 (3508:3415)


Im letzten Spiel des Jahres kassierten Elsterwerdas Bundesligakegler die fünfte Saisonniederlage beim unangefochtenen Spitzenreiter Geiseltal/Mücheln. Weil die Konkurrenz munter punktete, fielen die Elsterstädter auf den fünften Tabellenplatz ab. Die Vorzeichen sprechen nun für eine spannende Rückrunde im neuen Kalenderjahr, in welcher der ESV mächtig gefordert sein wird. Der favorisierte Titelverteidiger tat sich an diesem Tag auf den eigenen Bahnen sichtlich schwerer als gewöhnlich. In den spielentscheidenden Momenten war er dann aber doch präsent genug. Der ESV muss sich mit seiner Leistung angesichts der 11:13 erzielten Satzzähler aber nicht verstecken, traf sogar mehr Kegel ins volle Bild als die einheimischen „Wölfe“. Im ersten Durchgang konnte sich Andreas Fritsche (612) auf der Startbahn leicht von Loks Sven Seiffert (582) absetzen und trug dieses Polster in diesem ansehnlichen Duell bis über die Ziellinie. Michael Müller (540) besorgte parallel den Ausgleich für die Gäste gegen die Kombination Alexander Weber und Harald Fechner (533). Hart umkämpft war dann im zweiten Drittel das Aufeinandertreffen zwischen Tobias Grötzner (589) und ESV-Kapitän Benjamin Kube (580). Hier konnte sich der Müchelner auf den Schlussmetern durchsetzen. Eindeutiger verlief hingegen die zeitgleiche Paarung zwischen dem Tagesbesten Andreas Kühn (634) und Robert Groschopp (556). Im Schlussdurchgang wurden dann noch einmal die Zähler geteilt. Elsterwerdas Uwe Scheibe (567) hatte gegen Sven Tränkler (576) knapp das Nachsehen. Dafür holte sich Martin Exner (590) seinen Punkt gegen Florian Erdmann (564) und bescherte damit den 6:2-Endstand in einer eng geführten Begegnung, in der der Gastgeber jedoch nie ernsthaft in Bedrängnis war.


01.12.2018 - 10. Spieltag | ESV-Keglern gelingt Revanche im letzten Heimspiel des Jahres
ESV Lok Elsterwerda – SG Union Sandersdorf 7:1 (3523:3360)

Einen ungefährdeten Heimsieg fuhren Elsterwerdas Bundesligakegler am vergangenen Samstag zum Rückrundenauftakt gegen die abstiegsbedrohte Union Sandersdorf ein. Damit gelang den Elsterstädtern die Revanche für die bittere Niederlage zu Saisonbeginn. In der Tabelle verbleibt der ESV damit auf dem vierten Platz, punktgleich mit dem Dritten aus Zerbst.
Die Gastgeber machten bereits im Startdurchgang vieles richtig. Sven Seiffert feierte nach seiner langen Verletzungspause mit dem Tagesbestwert von 625 Kegeln ein beeindruckendes Comeback und ließ dem Unioner Patrick Jahn (533) nicht den Hauch einer Chance. Und auch Robert Groschopp machte mit 572 Kegeln ein grundsolides Spiel und konnte sich gegen Alexander Kasper (551) behaupten.
Mit dem Rücken zur Wand stehend kämpften sich die Gäste in der Mitte zunächst wieder zurück in die Begegnung. Zum einen, weil Andre Röder (597) und Steven Sasse (605) stark aufspielten. Zum anderen, weil Hannes Meske (575) und Stefan Kläber (618) die Anfangsphase verschliefen. Doch nach zwei Sätzen platzte dann auch bei Elsterwerda der Knoten. Kläber spielte auf seiner Schlussbahn wie entfesselt (182) und schnappte sich so im Duell mit Sasse noch den Zähler zum zwischenzeitlichen 3:1 für den ESV.
Im letzten Drittel nahm die Gegenwehr des aktuellen Tabellenvorletzten mit Christian Kräulein (544) und Sebastian Neuber (529) dann rasch wieder ab. Lok-Kapitän Benjamin Kube (564) und Martin Exner (569) verwalteten den Vorsprung souverän, ohne dabei Glanzpunkte zu setzen. Am Ende stand ein verdienter 7:1-Erfolg dank einer kompakten Mannschaftsleistung in der letzten Bundesligaheimbegegnung des Jahres vor heimischer Kulisse.


24.11.2018 - 3. Runde DKBC-Pokal | Elsterwerda ohne jede Chance beim Erstligisten
KC Schwabsberg – ESV Lok Elsterwerda 8:0 (3633:3291)

Für den ESV Lok Elsterwerda wurde die Pokalluft in der württembergischen Gemeinde Rainau beim Erstligisten KC Schwabsberg schnell dünn. Zu überzeugend und fehlerlos spulten die Gastgeber über alle drei Durchgänge ihr Programm herunter und stehen damit verdient in der nächsten Runde des DKBC-Pokals. Und dennoch war es eines der schwächeren Saisonauftritte der Elsterstädter, die sich nun nach dem Ausscheiden voll und ganz auf den Ligaalltag fokussieren können.

Im ersten Spielabschnitt konnte sich Benjamin Kube (509) nie wirklich auf die Bahnen einstellen und unterlag Timo Hehl (605) deutlich. Justin Lorenz (551) leistete sich gegen Roland Endraß (582) zu viele Unkonzentriertheiten und musste sein Duell folgerichtig auch abgeben.

Und die Dominanz des KC riss nicht ab. Melvin Rohn (628) und Dietmar Brosi (617) präsentierten sich in starker Verfassung und gaben im zweiten Drittel den Ton an. Beim ESV hielten Michael Müller (587) und Hannes Meske (563) anfangs zwar gut mit, doch für Zählbares sollte es an diesem Tag nicht reichen.

Der Tabellensiebente der 1. Bundesliga ließ nicht locker und zeigte auch in der Schlussphase der längst entscheidenden Partie hochklassigen Kegelsport. So behaupteten sich Bernd Klein (605) und Manuel Lallinger (596) gegen Elsterwerdas Stefan Kläber (540) und Martin Exner, für den nach zwei Sätzen Sven Seiffert eingewechselt wurde (541).


10.11.2018 - 9. Spieltag | Elsterwerda unterliegt knapp in Wörlitz
Grün-Weiß Wörlitz - ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3139:3133)

Eine ganz bittere Pille mussten Loks Bundesligakegler zum letzten Spieltag der Hinrunde in Wörlitz schlucken. Die Mannschaft von Kapitän Benjamin Kube unterlag wie bereits zu Saisonbeginn in Sandersdorf auf den Schlussmetern die Partie und verliert damit den unmittelbaren Kontakt zur Ligaspitze. Wörlitz befreite sich hingegen durch den dritten Heimsieg in Folge aus der Abstiegszone.
Dabei erwischte der ESV den besseren Start. Robert Groschopp (509) ging gegen Reno Wehrmann (545) mit 2:0 nach Sätzen in Front. Dann aber ließ der Wörlitzer seine ganze Klasse aufblitzen und gewann dieses Duell noch eindeutig. Elsterwerdas Justin Lorenz (531) gewann parallel mit dem letzten Wurf gegen Thomas Bölke (526) und hielt die Gäste damit im Spiel.
Im zweiten Abschnitt konnten die Anhaltiner mit Olaf Weltz (486) und Thomas Walter (500) nur wenig überzeugen. Der Tabellendritte hatte hier mit Stefan Kläber (508) und Michael Müller (530) mehr aufzubieten und holte sich beide Zähler.
Trotz der 1:3-Führung blieb die Begegnung aber absolut offen, da es der Gastgeber im letzten Drittel sofort verstand Druck aufzubauen. Lok blieb mit Benjamin Kube (516) und Martin Exner (539) aber stets wachsam und hielt bis kurz vor Ende alle Angriffe in Schach. Erst als Marcel Schaks (544) und Dennis Böttcher (538) auf den Abschlussräumern grandiose Wurfserien hinlegten, musste sich der Gast mit sechs Kegeln in der Gesamtabrechnung geschlagen geben. Gleichzeitig verpasste Exner (1,5 gewonnene Sätze) wegen eines einzigen Kegels gegen Böttcher (2,5 Sätze) das 4:4-Unentschieden für sein Team.


10.11.2018 - 8. Spieltag | Elsterwerda dreht verloren geglaubtes Spiel auf der Zielgeraden
ESV Lok Elsterwerda – SKC Kleeblatt Berlin 5:3 (3535:3503)

Dieses Bundesligaduell zwischen Lok Elsterwerda und Kleeblatt Berlin geht zweifelsfrei in die Geschichte ein. Die Gäste reisten selbstbewusst an und hatten, wie vom Kapitän bei der Spieleröffnung angekündigt, einen klaren „Matchplan“. Der schien bis kurz vor Ultimo auch vollends aufzugehen, doch der ESV meldete sich in einer schier unglaublichen Schlusss...equenz herausragend zurück und drehte ein bereits verloren geglaubtes Spiel. Aber der Reihe nach:

Der Tabellenvierte wollte gleich zu Beginn hohen Druck auf die heimstarken Gastgeber ausüben und schickte mit Sebastian Käfer (604) und Christian Drache (645) seine besten Akteure auf die ergiebigen Bahnen. Elsterwerda kam in dieser jungen Phase der Begegnung mit Robert Groschopp (554) und Hannes Meske, der für den verletzten Uwe Scheibe einsprang, nicht wie gewollt in die Partie und musste schließlich beide Mannschaftspunkte abgeben. Meske steckte im Aufeinandertreffen mit dem Tagesbesten Drache aber nie auf und erzielte nicht zuletzt dank einer überragenden vierten Bahn (202) einen neuen U23-Rekord mit 621 Kegeln.

Im weiteren Verlauf gelang es den Einheimischen mit Michael Müller (547) und Stefan Kläber (568) nur bedingt, die sich bietenden Möglichkeiten der Gäste auszunutzen. Insbesondere Müller agierte an diesem Tag glücklos und musste seinen Zähler an Martin Asmus (560) abgeben. Und obwohl auch bei Kläber nicht vieles rund lief, besorgte er gegen Enrico Brosch (566) den überlebenswichtigen Zähler zum 1:3.

Doch nach eher verhaltenem Elsterwerdaer Start ins letzte Spieldrittel schwanden allmählich die letzten Hoffnungen. Berlin schien die Szenerie mit Jörg Seidel (594) und Andreas Kupsch (534) bei komfortablen 85 Kegeln Vorsprung im Griff zu haben. Bis zur letzten Bahn glaubte wohl keiner mehr so recht an eine Spielwende. Aber Benjamin Kube (632) und Martin Exner (612) wurden immer stärker und beim SKC schlichen sich zunehmend Fehler ein. Auf der Schlussbahn kochte die Stimmung schließlich über und der Gastgeber ging tatsächlich erstmals in Front. Berlin erholte sich im Hexenkessel von Elsterwerda nicht mehr und verlor dieses denkwürdige Bundesligaspiel auf der Zielgeraden noch mit 5:3 und rutscht auf Platz fünf ab, während die Lok mit nunmehr 10 Punkten auf Rang drei springt.


27.10.2018 - 7. Spieltag | Elsterwerda gewinnt hitzige Nervenschlacht

SV Senftenberg - ESV Lok Elsterwerda 2,5:5,5 (3185:3213)

In einem hochemotionalen und jederzeit rassig geführten Derby musste sich der Aufsteiger aus Senftenberg letzten Endes knapp aufgrund der weniger erzielten Gesamtkegel geschlagen geben. Damit bleiben die Seestädter Ligaschlusslicht und müssen auf eine Kehrtwende in den kommenden Wochen hoffen. Die Gäste gehen hingegen durch diesen Auswärtserfolg auf Tuchfühlung zu den Spitzenrängen.

Die Gastgeber spielten vorn mit Alexander Schuppan (524), der anfangs keine Schwierigkeiten mit Robert Groschopp (528) hatte. Nach zwei gewonnen Sätzen kam Groschopp aber kämpferisch zurück und drehte dieses Duell auf den Schlussmetern zu seinen Gunsten. In der zweiten Startpaarung ging es zwischen Alexander Kloß und Uwe Scheibe (jeweils 530) genauso eng zur Sache. Hier bewies der Senftenberger Nervenstärke und sicherte mit dem letzten Wurf die Punkteteilung.

Im zweiten Abschnitt machte Stefan Kläber (546) eine ordentliche Partie gegen Ben Ungermann (530) und bescherte dem ESV einen weiteren Mannschaftspunkt. Dafür unterlag sein Teamkollege Michael Müller (530) dem Seestädter Jörg Bruhn (536).

Das letzte Drittel lebte weiterhin von knisternder Spannung, die bis auf die letzten Ränge zu spüren war. Senftenberg baute mit Jens Lehmann (546) und Ingo Lieschke (519) spürbar Druck auf und wurde aus den eigenen Fanreihen lautstark unterstützt. Doch der Vorjahresdritte behielt mit Benjamin Kube (544) und Martin Exner (535) kühlen Kopf und verwandelte schließlich zum vielumjubelten vierten Saisonerfolg.


20.10.2018 - 6. Spieltag | Überragender Mitteldurchgang machte den Unterschied
ESV Lok Elsterwerda – SKV Rot-Weiß Zerbst 6:2 (3593:3464)

Elsterwerdas Bundesligakegler haben sich am 6. Spieltag der Saison mit einer starken Vorstellung gegen den Tabellendritten aus Zerbst behauptet und einen verdienten 6:2-Heimerfolg eingefahren. Damit gaben die Elsterstädter die passende Antwort auf die eine Woche zuvor erlittene 8:0-Pleite in Wolfsburg. Die Gäste waren seit vier Spieltagen ungeschlagen und lieferten lange Zeit größte Gegenwehr, doch am Ende war der ESV, insbesondere in der Mitte, an diesem Tag zu dominant.

 So entwickelten sich bereits im ersten Durchgang zwei emotional geführte Duelle vor den Augen der zahlreichen Zuschauer, die dieser hochklassigen Begegnung den würdigen Rahmen verliehen. Der Zerbster Robert Heydrich (605) konnte gegen Uwe Scheibe (594) frühzeitig davonziehen. Doch Scheibe steckte nicht auf und spielte sich dank einer großartigen Schlussoffensive (171) beinahe nochmal heran. Dafür schnappte sich sein Mannschaftskollege Justin Lorenz (582) nach einem Herzschlagfinale den Mannschaftszähler gegen Denny Ackermann (578).

Im Mitteldurchgang gab sich die Meisterreserve aus Sachsen-Anhalt mit Sven Palmroth (584) und Robert Herold (601) weiter spielfreudig. Gegen die herausragenden Einzelleistungen von Elsterwerdas Stefan Kläber (620) und Michael Müller (648) waren sie schlussendlich jedoch machtlos. Vor allem Müller zelebrierte in unnachahmlicher Manier, was die bestens präparierten Bahnen hergeben und erzielte eine neue persönliche Bestleistung.

Nachdem der SKV dann auch noch spielerische Probleme hatte ins letzte Drittel zu finden, war diese Partie praktisch entschieden. Bei den Gastgebern komplettierten Benjamin Kube (571) und Martin Exner (578) das bislang beste Gesamtergebnis in der laufenden Spielzeit. Für Zerbst spielten Manuel Wassersleben (584) und Stefan Heckert (Steffen Heydrich ab dem 2. Satz, 513). Für den ESV geht es am kommenden Samstag ohne Verschnaufpause weiter zum Derby nach Senftenberg.


13.10.2018 - 5. Spieltag | Elsterwerda kassiert herbe Auswärtspleite
KV Wolfsburg - ESV Lok Elsterwerda 8:0 (3633:3206)

 
Beim Gastspiel in Wolfsburg gab es für Elsterwerdas Bundesligakegler erneut nichts zu holen. Die Niedersachsen präsentierten sich auf ihren Heimbahnen gewohnt mannschaftsstark und gewannen alle sechs Duelle.
Für die Höhepunkte in dieser Begegnung sorgten Mathias Hänel (654) und Stefan Groß (639). Aber auch die restlichen vier Akteure der VW-Städter spulten ihr Programm auf den anspruchsvollen Asphaltbahnen souverän herunter und ließen dem ESV keine Chance. Bei den Gästen sorgte Florian Schulze (555) für den Bestwert. Für Elsterwerda kann es jetzt nur darum gehen, diese Partie schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen. Bereits am kommenden Samstag empfangen die Lok-Kegler die Meisterreserve aus Zerbst, die derzeit in bestechender Form spielt.
Für Elsterwerda spielten außerdem: Kube (548), Kläber (504), Müller (539), Exner (547), Ziesche (512).


06.10.2018 - 2. Runde DKBC-Pokal | ESV-Kegler ziehen in dritte Pokalrunde ein
SKC Bavaria Karlstadt – ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3265:3296)

 

Die Bundesligakegler des ESV Lok Elsterwerda stehen in der dritten Runde des DKBC-Pokals. Sie setzten sich am vergangenen Samstag beim Bayernliga-Vertreter Bavaria Karlstadt durch und können nun auf ein glückliches Los für den 24. November hoffen.


Den Grundstein zum Erfolg legte Justin Lorenz bereits im ersten Durchgang dieser Begegnung. Er lieferte sich ein umkämpftes Duell mit dem starken Michael Burkard (571) und behauptete sich schlussendlich mit 2,5 Satzpunkten und 587 Kegeln. Lok-Kapitän Benjamin Kube (516) kämpfte parallel gegen Andre Endrich (534) verbissen um jeden Kegel, blieb an diesem Tag aber glücklos und gab seinen Zähler ab.

Im zweiten Abschnitt hatte Michael Müller auf Seiten der Gäste (551) dank solider Vorstellung keine Schwierigkeiten gegen Matthias Schramm (499). Zeitgleich konnte Stefan Kläber den dritten Mannschaftspunkt für die Lausitzer einfahren, nachdem er sich gegen Inge Rosemann bei 2:2-Satzgleichheit mit zwei Kegeln mehr durchgesetzt hatte (555:553).
Für die bayerischen Gastgeber wurde es im letzten Drittel zunächst noch aussichtsloser, als die beide ESV-Schlussspieler Martin Exner (541) und Klaus Ziesche (546) einen überzeugenden Start in ihr Spiel hinlegten und sich die ersten Bahnzähler sicherten. Doch Karlstadt kam mit Wolfgang Weid (543) und Kurt Burkard (565) stark zurück und machte das Geschehen noch einmal spannend. Doch gleichwohl die beiden Duellsiege an den SKC wanderten, setzte sich der ESV aufgrund des besseren Mannschaftsergebnisses insgesamt mit 5:3 durch und gewann so das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Clubs.


03.10.2018 - Testspiel | Lok-Männer zu Gast bei Bahneröffnung in Wülknitz


Am vergangenen Mittwoch, dem 3. Oktober waren die Bundesligamänner des ESV zur Bahneröffnung in Wülknitz herzlich auf ein Testspiel eingeladen worden. Dieser Einladung folgte das Team von Kapitän Benjamin Kube und fand eine exzellent hergerichtete Kegel- und Sportanlage vor. Der Gastgeber vom ESV Lok Wülknitz hatte sich so richtig rausgeputzt und rief alle Vereinsmitglieder und Interessierte zu diesem „Tag der offenen Tür“ glei...ch mit auf. Nach einer kurzen offiziellen Rede beider Vereine wurde dann auch gekegelt.

Dass Elsterwerda letzten Endes klar mit 8:0 als Sieger die Bahnen verließ war an diesem Tag nur zweitrangig. Die Partie hat bewiesen, dass die Einheimischen mit ihrem neuen Schmuckstück bestens für alle sportlichen Aufgaben der Zukunft gerüstet sind.

Der ESV Lok Elsterwerda möchte sich auch hier noch einmal für die Gastfreundschaft und die Einladung bedanken und wünscht Wülknitz für alles Bevorstehende bestmögliches Gelingen und immer „Gut Holz“.

Ergebnisse: Wülknitz - Elsterwerda 0:8 (3096:3446), Schwarz - Kube 551:598,  Hilse - Groschopp 526:557,  Polinski - Müller 497:590,  Kuhl - Kläber 500:547,  Weser - Exner 515:586,  Hinkelmann - Lorenz 507:568.


29.09.2018 - 4. Spieltag | Lok-Kegler finden gegen Schönebeck zu alter Heimstärke zurück
ESV Lok Elsterwerda - SG Union Schönebeck 7:1 (3513:3329)

 

Im zweiten Heimauftritt der Saison konnten Elsterwerdas Bundesligakegler an ihre gewohnte Stärke anknüpfen und den Gast aus Schönebeck klar mit 7:1 bezwingen. Damit zog der ESV nach Punkten in der Tabelle mit den Anhaltinern gleich und kann nun wieder entspannter in die kommenden Pflichtaufgaben blicken.

Im Startdurchgang überzeugte Justin Lorenz (596) auf ganzer Linie und gewann souverän seinen Mannschaftspunkt. Die Unioner brachten nach zwei Sätzen Frank Gablenz für Matthias Janke in die Partie. Beide konnten bei insgesamt 498 Kegeln jedoch wenig Gegenwehr liefern. Besser machte es da schon der Schönebecker Andreas Hagemeyer (616), der gegen Robert Groschopp (558) groß aufspielte und keine Zweifel am ersten Zähler der Gäste aufkommen ließ.

Im zweiten Drittel gelang Loks Michael Müller nach anfänglichem Satzrückstand mit der Tagesbestleistung von 617 Kegeln noch der Duellsieg gegen den starken Michael Hagemeyer (589). Parallel verwandelte Stefan Kläber (599) mit ebenso überzeugender Vorstellung zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Gastgeber gegen Lars Schneidereit (528).

Abschließend konnte Elsterwerda den mittlerweile doch relativ beruhigenden Vorsprung mit Uwe Scheibe (583) und Benjamin Kube (560) weiter ausbauen und zum verdienten 7:1-Erfolg veredeln. Für den Aufsteiger erzielten Nico Just und Guido Müller noch 554 beziehungsweise 544 Kegel.


22.09.2018 - 3. Spieltag | Elsterwerda holt ersten Saisonsieg in Leitzkau
TuS Leitzkau - ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3392:3432)

 

Dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung konnten Elsterwerdas Bundesligakegler am dritten Spieltag den ersten Saisonerfolg einfahren. In einer brisanten und hochklassigen Begegnung entschieden letzten Endes die mehr getroffenen Kegel über Sieg und Niederlage.
Im ersten Durchgang hatte Robert Groschopp (580) ein schweres Los gezogen gegen den Tagesbesten Udo Volkland (612). Der Leitzkauer konnte in diesem hart umkämpften Duell alle vier Sätze gewinnen und den ersten Gesamtzähler für seine Farben verbuchen. Parallel setzte sich Lok-Kapitän Benjamin Kube (585) mit starker Vorstellung gegen Andreas Wienicke (570) durch und glich postwendend aus.

Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste das Geschehen mehr und mehr an sich reißen. Michael Müller (569) gewann ebenso souverän gegen René Geißler (541) wie Stefan Kläber (553) gegen Andy Neumann (517). In dieser Phase der Partie wuchs auch das Kegelpolster des ESV entscheidend an.

Denn im letzten Drittel kamen die Hausherren zurück und spielten groß auf. Sebastian Lorf (570) und Patrick Germer (582) glänzten mit sehenswerten Wurfserien, doch die Eisenbahner hielten unbeeindruckt dagegen und brachten mit Uwe Scheibe (578) und Martin Exner (567) den Auswärtssieg über die Runden. Gleichwohl die Punkte um die direkten Duelle an dieser Stelle an den TuS gingen.


15.09.2018 - 2. Spieltag | Elsterwerda mit schwacher Saison-Heimpremiere
ESV Lok Elsterwerda – SV Geiseltal/Mücheln 3:5 (3386:3452)

 

Nach der Auftaktniederlage in Sandersdorf mussten Elsterwerdas Bundesligakegler nun vor heimischer Kulisse die nächste bittere Pille schlucken. Gegen den Staffelfavoriten aus Mücheln setzte es eine vermeidbare 3:5-Niederlage. Damit steckt der ESV frühzeitig im Tabellenkeller der 2. Bundesliga fest und benötigt in den kommenden Pflichtaufgaben dringend Zählbares.

 

Die Gastgeber reagierten schon kurz vor Ablauf des ersten Satzes und wechselten den indisponierten Robert Groschopp gegen Justin Lorenz aus. Der machte seine Sache wiederum richtig gut, auch wenn er gegen Müchelns starken Kapitän Andreas Kühn mit 553:617 Kegeln klar das Nachsehen hatte. Loks Uwe Scheibe (560) verlor nach gutem Beginn auf der dritten Bahn seine Linie und so entwickelte sich gegen Andreas Fritsche (557) ein zähes und spannendes Duell. Mit den letzten beiden Würfen verwandelte Fritsche schließlich zum dritten Satzgewinn und holte somit den zweiten Mannschaftspunkt für die Geiseltaler Wölfe.

Im Mitteldurchgang konnte dann auch Stefan Kläber (569) nicht an sein eigentliches Leistungspotenzial anknüpfen. Er vergab nach einem schwächeren vierten Satz die Chance auf den Gesamtzähler gegen Sven Tränkler (591). Wesentlich enger ging es zwischen Michael Müller (577) und Tobias Grötzner (576) zur Sache. Hier musste Müller, nicht zuletzt dank einer furiosen Aufholjagd seines Kontrahenten, bis zum letzten Wurf bangen und verkürzte so zum 1:3 für seinen ESV.

Angesichts der zusätzlichen 82 Kegel Rückstand hätte Elsterwerda noch ein Spitzenresultat im letzten Drittel benötigt um Mücheln noch einmal gefährlich zu werden. Und obwohl Benjamin Kube (560) gegen Matthias Noack (553) und Martin Exner (567) gegen Florian Erdmann (558) ihre Punkte einfahren konnten, blieb es schlussendlich beim ungefährdeten Erfolg der Gäste, die erstmals seit drei Jahren wieder in der Elsterstadt triumphierten.


08.09.2018 - 1. Spieltag | ESV-Kegler verpatzen Saisonstart
SG Union Sandersdorf- ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3247:3239)

 

Der Saisonstart ist für die Männer des ESV Lok Elsterwerda in der 2. Bundesliga gründlich danebengegangen.

Bei der SG Union Sandersdorf setzte es am vergangenen Samstag eine knappe 5:3-Auswärtsniederlage bei 3247:3239 Gesamtkegeln.

Bereits im ersten Durchgang war für den ESV nichts zu holen. Hier hatte es vor allem Loks Neuzugang Michael Müller (553) trotz beachtlicher Gegenwehr sichtlich schwer gegen den Tagesbesten Steven Sasse (588). Und auch Martin Exner (529) hatte das Nachsehen gegen André Röder (546).

Im zweiten Abschnitt konnte Uwe Scheibe (504) sich ganz und gar nicht auf die Bahnen einstellen und Christian Schuch (523). Parallel hielt Robert Groschopp die Hoffnungen auf Zählbares am Leben, in dem er sich dank überzeugender Leistung (565) in einem packenden Duell gegen Christian Kräußlein (562) behaupten konnte und so den ersten Mannschaftspunkt für die Elsterstädter einfuhr.

Im letzten Spieldrittel schien zunächst alles nach Plan zu laufen für die Gastgeber. Doch nach und nach kämpften sich die Gäste zurück in diese Begegnung und nutzten die Schwächephasen der Unioner aus. ESV-Kapitän Benjamin Kube verfehlte schließlich mit dem vorletzten Wurf leichtfertig die Möglichkeit auf einen Last-Minute-Erfolg, obwohl er sich zuvor stark in Szene setzte und Gegenspieler Patrick Jahn bei 561:508 Kegeln jederzeit kontrollierte. Auch Stefan Kläber (527) gewann noch gegen Sebastian Neuber (520), doch schlussendlich fehlten der Lok neun Kegel zum Auftakttriumph.


Kontakt

ESV Lok Elsterwerda
Frauenhorststr. 3
04910 Elsterwerda
Tel.: 03533 / 162501