1. Männermannschaft

( 2. Bundesliga Nord/Ost )


Mannschaftskapitän

Benjamin Kube


hinten von links

Robert Groschopp, Uwe Scheibe, Klaus Ziesche, Martin Exner

Vorne von links

Benjamin Kube, Justin Lorenz, Stefan Kläber, Michael Müller




Spielberichte


10.11.2018 - 8. Spieltag | Elsterwerda dreht verloren geglaubtes Spiel auf der Zielgeraden
ESV Lok Elsterwerda – SKC Kleeblatt Berlin 5:3 (3535:3503)

Dieses Bundesligaduell zwischen Lok Elsterwerda und Kleeblatt Berlin geht zweifelsfrei in die Geschichte ein. Die Gäste reisten selbstbewusst an und hatten, wie vom Kapitän bei der Spieleröffnung angekündigt, einen klaren „Matchplan“. Der schien bis kurz vor Ultimo auch vollends aufzugehen, doch der ESV meldete sich in einer schier unglaublichen Schlusss...equenz herausragend zurück und drehte ein bereits verloren geglaubtes Spiel. Aber der Reihe nach:

Der Tabellenvierte wollte gleich zu Beginn hohen Druck auf die heimstarken Gastgeber ausüben und schickte mit Sebastian Käfer (604) und Christian Drache (645) seine besten Akteure auf die ergiebigen Bahnen. Elsterwerda kam in dieser jungen Phase der Begegnung mit Robert Groschopp (554) und Hannes Meske, der für den verletzten Uwe Scheibe einsprang, nicht wie gewollt in die Partie und musste schließlich beide Mannschaftspunkte abgeben. Meske steckte im Aufeinandertreffen mit dem Tagesbesten Drache aber nie auf und erzielte nicht zuletzt dank einer überragenden vierten Bahn (202) einen neuen U23-Rekord mit 621 Kegeln.

Im weiteren Verlauf gelang es den Einheimischen mit Michael Müller (547) und Stefan Kläber (568) nur bedingt, die sich bietenden Möglichkeiten der Gäste auszunutzen. Insbesondere Müller agierte an diesem Tag glücklos und musste seinen Zähler an Martin Asmus (560) abgeben. Und obwohl auch bei Kläber nicht vieles rund lief, besorgte er gegen Enrico Brosch (566) den überlebenswichtigen Zähler zum 1:3.

Doch nach eher verhaltenem Elsterwerdaer Start ins letzte Spieldrittel schwanden allmählich die letzten Hoffnungen. Berlin schien die Szenerie mit Jörg Seidel (594) und Andreas Kupsch (534) bei komfortablen 85 Kegeln Vorsprung im Griff zu haben. Bis zur letzten Bahn glaubte wohl keiner mehr so recht an eine Spielwende. Aber Benjamin Kube (632) und Martin Exner (612) wurden immer stärker und beim SKC schlichen sich zunehmend Fehler ein. Auf der Schlussbahn kochte die Stimmung schließlich über und der Gastgeber ging tatsächlich erstmals in Front. Berlin erholte sich im Hexenkessel von Elsterwerda nicht mehr und verlor dieses denkwürdige Bundesligaspiel auf der Zielgeraden noch mit 5:3 und rutscht auf Platz fünf ab, während die Lok mit nunmehr 10 Punkten auf Rang drei springt.


27.10.2018 - 7. Spieltag | Elsterwerda gewinnt hitzige Nervenschlacht

SV Senftenberg - ESV Lok Elsterwerda 2,5:5,5 (3185:3213)

In einem hochemotionalen und jederzeit rassig geführten Derby musste sich der Aufsteiger aus Senftenberg letzten Endes knapp aufgrund der weniger erzielten Gesamtkegel geschlagen geben. Damit bleiben die Seestädter Ligaschlusslicht und müssen auf eine Kehrtwende in den kommenden Wochen hoffen. Die Gäste gehen hingegen durch diesen Auswärtserfolg auf Tuchfühlung zu den Spitzenrängen.

Die Gastgeber spielten vorn mit Alexander Schuppan (524), der anfangs keine Schwierigkeiten mit Robert Groschopp (528) hatte. Nach zwei gewonnen Sätzen kam Groschopp aber kämpferisch zurück und drehte dieses Duell auf den Schlussmetern zu seinen Gunsten. In der zweiten Startpaarung ging es zwischen Alexander Kloß und Uwe Scheibe (jeweils 530) genauso eng zur Sache. Hier bewies der Senftenberger Nervenstärke und sicherte mit dem letzten Wurf die Punkteteilung.

Im zweiten Abschnitt machte Stefan Kläber (546) eine ordentliche Partie gegen Ben Ungermann (530) und bescherte dem ESV einen weiteren Mannschaftspunkt. Dafür unterlag sein Teamkollege Michael Müller (530) dem Seestädter Jörg Bruhn (536).

Das letzte Drittel lebte weiterhin von knisternder Spannung, die bis auf die letzten Ränge zu spüren war. Senftenberg baute mit Jens Lehmann (546) und Ingo Lieschke (519) spürbar Druck auf und wurde aus den eigenen Fanreihen lautstark unterstützt. Doch der Vorjahresdritte behielt mit Benjamin Kube (544) und Martin Exner (535) kühlen Kopf und verwandelte schließlich zum vielumjubelten vierten Saisonerfolg.


20.10.2018 - 6. Spieltag | Überragender Mitteldurchgang machte den Unterschied
ESV Lok Elsterwerda – SKV Rot-Weiß Zerbst 6:2 (3593:3464)

Elsterwerdas Bundesligakegler haben sich am 6. Spieltag der Saison mit einer starken Vorstellung gegen den Tabellendritten aus Zerbst behauptet und einen verdienten 6:2-Heimerfolg eingefahren. Damit gaben die Elsterstädter die passende Antwort auf die eine Woche zuvor erlittene 8:0-Pleite in Wolfsburg. Die Gäste waren seit vier Spieltagen ungeschlagen und lieferten lange Zeit größte Gegenwehr, doch am Ende war der ESV, insbesondere in der Mitte, an diesem Tag zu dominant.

 So entwickelten sich bereits im ersten Durchgang zwei emotional geführte Duelle vor den Augen der zahlreichen Zuschauer, die dieser hochklassigen Begegnung den würdigen Rahmen verliehen. Der Zerbster Robert Heydrich (605) konnte gegen Uwe Scheibe (594) frühzeitig davonziehen. Doch Scheibe steckte nicht auf und spielte sich dank einer großartigen Schlussoffensive (171) beinahe nochmal heran. Dafür schnappte sich sein Mannschaftskollege Justin Lorenz (582) nach einem Herzschlagfinale den Mannschaftszähler gegen Denny Ackermann (578).

Im Mitteldurchgang gab sich die Meisterreserve aus Sachsen-Anhalt mit Sven Palmroth (584) und Robert Herold (601) weiter spielfreudig. Gegen die herausragenden Einzelleistungen von Elsterwerdas Stefan Kläber (620) und Michael Müller (648) waren sie schlussendlich jedoch machtlos. Vor allem Müller zelebrierte in unnachahmlicher Manier, was die bestens präparierten Bahnen hergeben und erzielte eine neue persönliche Bestleistung.

Nachdem der SKV dann auch noch spielerische Probleme hatte ins letzte Drittel zu finden, war diese Partie praktisch entschieden. Bei den Gastgebern komplettierten Benjamin Kube (571) und Martin Exner (578) das bislang beste Gesamtergebnis in der laufenden Spielzeit. Für Zerbst spielten Manuel Wassersleben (584) und Stefan Heckert (Steffen Heydrich ab dem 2. Satz, 513). Für den ESV geht es am kommenden Samstag ohne Verschnaufpause weiter zum Derby nach Senftenberg.


13.10.2018 - 5. Spieltag | Elsterwerda kassiert herbe Auswärtspleite
KV Wolfsburg - ESV Lok Elsterwerda 8:0 (3633:3206)

 
Beim Gastspiel in Wolfsburg gab es für Elsterwerdas Bundesligakegler erneut nichts zu holen. Die Niedersachsen präsentierten sich auf ihren Heimbahnen gewohnt mannschaftsstark und gewannen alle sechs Duelle.
Für die Höhepunkte in dieser Begegnung sorgten Mathias Hänel (654) und Stefan Groß (639). Aber auch die restlichen vier Akteure der VW-Städter spulten ihr Programm auf den anspruchsvollen Asphaltbahnen souverän herunter und ließen dem ESV keine Chance. Bei den Gästen sorgte Florian Schulze (555) für den Bestwert. Für Elsterwerda kann es jetzt nur darum gehen, diese Partie schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen. Bereits am kommenden Samstag empfangen die Lok-Kegler die Meisterreserve aus Zerbst, die derzeit in bestechender Form spielt.
Für Elsterwerda spielten außerdem: Kube (548), Kläber (504), Müller (539), Exner (547), Ziesche (512).


06.10.2018 - 2. Runde DKBC-Pokal | ESV-Kegler ziehen in dritte Pokalrunde ein
SKC Bavaria Karlstadt – ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3265:3296)

 

Die Bundesligakegler des ESV Lok Elsterwerda stehen in der dritten Runde des DKBC-Pokals. Sie setzten sich am vergangenen Samstag beim Bayernliga-Vertreter Bavaria Karlstadt durch und können nun auf ein glückliches Los für den 24. November hoffen.


Den Grundstein zum Erfolg legte Justin Lorenz bereits im ersten Durchgang dieser Begegnung. Er lieferte sich ein umkämpftes Duell mit dem starken Michael Burkard (571) und behauptete sich schlussendlich mit 2,5 Satzpunkten und 587 Kegeln. Lok-Kapitän Benjamin Kube (516) kämpfte parallel gegen Andre Endrich (534) verbissen um jeden Kegel, blieb an diesem Tag aber glücklos und gab seinen Zähler ab.

Im zweiten Abschnitt hatte Michael Müller auf Seiten der Gäste (551) dank solider Vorstellung keine Schwierigkeiten gegen Matthias Schramm (499). Zeitgleich konnte Stefan Kläber den dritten Mannschaftspunkt für die Lausitzer einfahren, nachdem er sich gegen Inge Rosemann bei 2:2-Satzgleichheit mit zwei Kegeln mehr durchgesetzt hatte (555:553).
Für die bayerischen Gastgeber wurde es im letzten Drittel zunächst noch aussichtsloser, als die beide ESV-Schlussspieler Martin Exner (541) und Klaus Ziesche (546) einen überzeugenden Start in ihr Spiel hinlegten und sich die ersten Bahnzähler sicherten. Doch Karlstadt kam mit Wolfgang Weid (543) und Kurt Burkard (565) stark zurück und machte das Geschehen noch einmal spannend. Doch gleichwohl die beiden Duellsiege an den SKC wanderten, setzte sich der ESV aufgrund des besseren Mannschaftsergebnisses insgesamt mit 5:3 durch und gewann so das erste Aufeinandertreffen dieser beiden Clubs.


03.10.2018 - Testspiel | Lok-Männer zu Gast bei Bahneröffnung in Wülknitz


Am vergangenen Mittwoch, dem 3. Oktober waren die Bundesligamänner des ESV zur Bahneröffnung in Wülknitz herzlich auf ein Testspiel eingeladen worden. Dieser Einladung folgte das Team von Kapitän Benjamin Kube und fand eine exzellent hergerichtete Kegel- und Sportanlage vor. Der Gastgeber vom ESV Lok Wülknitz hatte sich so richtig rausgeputzt und rief alle Vereinsmitglieder und Interessierte zu diesem „Tag der offenen Tür“ glei...ch mit auf. Nach einer kurzen offiziellen Rede beider Vereine wurde dann auch gekegelt.

Dass Elsterwerda letzten Endes klar mit 8:0 als Sieger die Bahnen verließ war an diesem Tag nur zweitrangig. Die Partie hat bewiesen, dass die Einheimischen mit ihrem neuen Schmuckstück bestens für alle sportlichen Aufgaben der Zukunft gerüstet sind.

Der ESV Lok Elsterwerda möchte sich auch hier noch einmal für die Gastfreundschaft und die Einladung bedanken und wünscht Wülknitz für alles Bevorstehende bestmögliches Gelingen und immer „Gut Holz“.

Ergebnisse: Wülknitz - Elsterwerda 0:8 (3096:3446), Schwarz - Kube 551:598,  Hilse - Groschopp 526:557,  Polinski - Müller 497:590,  Kuhl - Kläber 500:547,  Weser - Exner 515:586,  Hinkelmann - Lorenz 507:568.


29.09.2018 - 4. Spieltag | Lok-Kegler finden gegen Schönebeck zu alter Heimstärke zurück
ESV Lok Elsterwerda - SG Union Schönebeck 7:1 (3513:3329)

 

Im zweiten Heimauftritt der Saison konnten Elsterwerdas Bundesligakegler an ihre gewohnte Stärke anknüpfen und den Gast aus Schönebeck klar mit 7:1 bezwingen. Damit zog der ESV nach Punkten in der Tabelle mit den Anhaltinern gleich und kann nun wieder entspannter in die kommenden Pflichtaufgaben blicken.

Im Startdurchgang überzeugte Justin Lorenz (596) auf ganzer Linie und gewann souverän seinen Mannschaftspunkt. Die Unioner brachten nach zwei Sätzen Frank Gablenz für Matthias Janke in die Partie. Beide konnten bei insgesamt 498 Kegeln jedoch wenig Gegenwehr liefern. Besser machte es da schon der Schönebecker Andreas Hagemeyer (616), der gegen Robert Groschopp (558) groß aufspielte und keine Zweifel am ersten Zähler der Gäste aufkommen ließ.

Im zweiten Drittel gelang Loks Michael Müller nach anfänglichem Satzrückstand mit der Tagesbestleistung von 617 Kegeln noch der Duellsieg gegen den starken Michael Hagemeyer (589). Parallel verwandelte Stefan Kläber (599) mit ebenso überzeugender Vorstellung zum zwischenzeitlichen 3:1 für die Gastgeber gegen Lars Schneidereit (528).

Abschließend konnte Elsterwerda den mittlerweile doch relativ beruhigenden Vorsprung mit Uwe Scheibe (583) und Benjamin Kube (560) weiter ausbauen und zum verdienten 7:1-Erfolg veredeln. Für den Aufsteiger erzielten Nico Just und Guido Müller noch 554 beziehungsweise 544 Kegel.


22.09.2018 - 3. Spieltag | Elsterwerda holt ersten Saisonsieg in Leitzkau
TuS Leitzkau - ESV Lok Elsterwerda 3:5 (3392:3432)

 

Dank einer überzeugenden Mannschaftsleistung konnten Elsterwerdas Bundesligakegler am dritten Spieltag den ersten Saisonerfolg einfahren. In einer brisanten und hochklassigen Begegnung entschieden letzten Endes die mehr getroffenen Kegel über Sieg und Niederlage.
Im ersten Durchgang hatte Robert Groschopp (580) ein schweres Los gezogen gegen den Tagesbesten Udo Volkland (612). Der Leitzkauer konnte in diesem hart umkämpften Duell alle vier Sätze gewinnen und den ersten Gesamtzähler für seine Farben verbuchen. Parallel setzte sich Lok-Kapitän Benjamin Kube (585) mit starker Vorstellung gegen Andreas Wienicke (570) durch und glich postwendend aus.

Im zweiten Abschnitt konnten die Gäste das Geschehen mehr und mehr an sich reißen. Michael Müller (569) gewann ebenso souverän gegen René Geißler (541) wie Stefan Kläber (553) gegen Andy Neumann (517). In dieser Phase der Partie wuchs auch das Kegelpolster des ESV entscheidend an.

Denn im letzten Drittel kamen die Hausherren zurück und spielten groß auf. Sebastian Lorf (570) und Patrick Germer (582) glänzten mit sehenswerten Wurfserien, doch die Eisenbahner hielten unbeeindruckt dagegen und brachten mit Uwe Scheibe (578) und Martin Exner (567) den Auswärtssieg über die Runden. Gleichwohl die Punkte um die direkten Duelle an dieser Stelle an den TuS gingen.


15.09.2018 - 2. Spieltag | Elsterwerda mit schwacher Saison-Heimpremiere
ESV Lok Elsterwerda – SV Geiseltal/Mücheln 3:5 (3386:3452)

 

Nach der Auftaktniederlage in Sandersdorf mussten Elsterwerdas Bundesligakegler nun vor heimischer Kulisse die nächste bittere Pille schlucken. Gegen den Staffelfavoriten aus Mücheln setzte es eine vermeidbare 3:5-Niederlage. Damit steckt der ESV frühzeitig im Tabellenkeller der 2. Bundesliga fest und benötigt in den kommenden Pflichtaufgaben dringend Zählbares.

 

Die Gastgeber reagierten schon kurz vor Ablauf des ersten Satzes und wechselten den indisponierten Robert Groschopp gegen Justin Lorenz aus. Der machte seine Sache wiederum richtig gut, auch wenn er gegen Müchelns starken Kapitän Andreas Kühn mit 553:617 Kegeln klar das Nachsehen hatte. Loks Uwe Scheibe (560) verlor nach gutem Beginn auf der dritten Bahn seine Linie und so entwickelte sich gegen Andreas Fritsche (557) ein zähes und spannendes Duell. Mit den letzten beiden Würfen verwandelte Fritsche schließlich zum dritten Satzgewinn und holte somit den zweiten Mannschaftspunkt für die Geiseltaler Wölfe.

Im Mitteldurchgang konnte dann auch Stefan Kläber (569) nicht an sein eigentliches Leistungspotenzial anknüpfen. Er vergab nach einem schwächeren vierten Satz die Chance auf den Gesamtzähler gegen Sven Tränkler (591). Wesentlich enger ging es zwischen Michael Müller (577) und Tobias Grötzner (576) zur Sache. Hier musste Müller, nicht zuletzt dank einer furiosen Aufholjagd seines Kontrahenten, bis zum letzten Wurf bangen und verkürzte so zum 1:3 für seinen ESV.

Angesichts der zusätzlichen 82 Kegel Rückstand hätte Elsterwerda noch ein Spitzenresultat im letzten Drittel benötigt um Mücheln noch einmal gefährlich zu werden. Und obwohl Benjamin Kube (560) gegen Matthias Noack (553) und Martin Exner (567) gegen Florian Erdmann (558) ihre Punkte einfahren konnten, blieb es schlussendlich beim ungefährdeten Erfolg der Gäste, die erstmals seit drei Jahren wieder in der Elsterstadt triumphierten.


08.09.2018 - 1. Spieltag | ESV-Kegler verpatzen Saisonstart
SG Union Sandersdorf- ESV Lok Elsterwerda 5:3 (3247:3239)

 

Der Saisonstart ist für die Männer des ESV Lok Elsterwerda in der 2. Bundesliga gründlich danebengegangen.

Bei der SG Union Sandersdorf setzte es am vergangenen Samstag eine knappe 5:3-Auswärtsniederlage bei 3247:3239 Gesamtkegeln.

Bereits im ersten Durchgang war für den ESV nichts zu holen. Hier hatte es vor allem Loks Neuzugang Michael Müller (553) trotz beachtlicher Gegenwehr sichtlich schwer gegen den Tagesbesten Steven Sasse (588). Und auch Martin Exner (529) hatte das Nachsehen gegen André Röder (546).

Im zweiten Abschnitt konnte Uwe Scheibe (504) sich ganz und gar nicht auf die Bahnen einstellen und Christian Schuch (523). Parallel hielt Robert Groschopp die Hoffnungen auf Zählbares am Leben, in dem er sich dank überzeugender Leistung (565) in einem packenden Duell gegen Christian Kräußlein (562) behaupten konnte und so den ersten Mannschaftspunkt für die Elsterstädter einfuhr.

Im letzten Spieldrittel schien zunächst alles nach Plan zu laufen für die Gastgeber. Doch nach und nach kämpften sich die Gäste zurück in diese Begegnung und nutzten die Schwächephasen der Unioner aus. ESV-Kapitän Benjamin Kube verfehlte schließlich mit dem vorletzten Wurf leichtfertig die Möglichkeit auf einen Last-Minute-Erfolg, obwohl er sich zuvor stark in Szene setzte und Gegenspieler Patrick Jahn bei 561:508 Kegeln jederzeit kontrollierte. Auch Stefan Kläber (527) gewann noch gegen Sebastian Neuber (520), doch schlussendlich fehlten der Lok neun Kegel zum Auftakttriumph.


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Tel.: 03533 / 162501